Mittwoch, 10. August 2011

Colors of nature -Liebesspiel der Schmetterlinge



Dieser Sommer ist kein Sommer! Aber er ist gut für die Pflanzen. In den letzten Jahren sah die Natur im August schon herbstlich aus. Es war heiß und trocken. Auch für unsere Störche war das feuchte  Wetter gut, denn sie fanden genug Futter um ihre Jungstörche großzuziehen. Nun üben sie fleißig, und machen täglich ihre Flugshow. Es ist interessant zu sehen, wie sie im Anflug versuchen das Nest zu treffen. Sie brauchen noch einige Versuche, bis sie sicher landen.
Um den 20. August ziehen sie schon gen Süden.
Aber ich möchte hier nicht wieder über Störche schreiben. In den wenigen Tagen mit Sonnenschein, habe ich zahlreiche Schmetterlinge am Sommerflieder im Garten, aber auch bei unseren Spaziergängen beobachtet und Fotos gemacht. Mit bloßem Auge gehen viele Details verloren, die ein Foto für die Ewigkeit festhält. Und oft staune ich, entdecke Neues, bisher nie gesehenes, wenn ich die Bilder am Bildschirm betrachte und Ausschnitte vergrößere. 

Edelfalter von links: Großer Perlmutterfalter, Großer Fuchs, Kaisermantel, Tagpfauenauge
Großer Perlmutterfalter und Kaisermantel








Sonntag, 7. August 2011

5 Airedales an der Spree

Da bin ich wieder! Seit Freitag nachmittag haben wir wieder dauerhaft Internet und Telefon. Ein Kabelbruch soll die Ursache gewesen sein. 4 Tage haben Monteure gesucht und sind Gott sei Dank fündig geworden.
Am Samstag fand hier bei mir ein kleines Airedale- oder besser Flaschenbürstentreffen statt.
Nach weiteren Regentagen, auch heute regnet es weiter, war es gestern den ganzen Tag schön. Fast schon zu warm und sehr schwül. Aber warum sollte es auch regnen, wenn sich Airedales treffen? Dann muss die Sonne scheinen und der Himmel hängt voller Geigen.

Es war schwer, alle auf einem Bild festzuhalten. Wir waren 3 Jungs, der Jungspunt Hoover und ein schönes Mädchen. Als 6. Hund war ein kleiner schwarzen Terrier mit dabei.
Ihr seht mich in der Mitte des Bildes mit dem Kettenhalsband an meiner neuen großen Liebe knabbern.
1 Airedale wollte nicht ins Wasser, aber Hoover, mein leiblicher Bruder Harvey und ich waren pausenlos unterwegs mit kühnen Sprung Stöckchen an Land zu bringen.

Hier wird gewartet, wohin das Stöckchen fliegt. Hoover ist schon in Startposition, ich bin rechts zu sehen und fliege an allen vorbei.
Mein kleiner Bruder hat es schwer mit seiner Beute an Land zu kommen. Er holt eifrig die Stöckchen aus dem Wasser und am Ufer lauert die Meute, die ihm das Stöckchen wieder wegnehmen. So bleibt er dort stehen und hofft auf Hilfe.
Wie man hier sehen kann, wird er von Ufer aus ziemlich bedrängt.
Es hat irre viel Spass gemacht mit mehreren Airedales zu spielen. Und wir haben uns alle gut vertragen.

Montag, 1. August 2011

Wir sind abgesoffen

Es regnet und regnet und wir sind seit 3 Tagen ohne Telefon und Internet. Unser DSL ist abgesoffen. Es kann noch ein paar Tage dauern.
Mama ist zu einer Freundin gegangen, um an deren Computer für meinen Blog zu posten.

So einen feuchten Sommer hatten wir schon lange nicht mehr, sagt Mama. Alle meine Wiesen stehen wieder unter Wasser.

Aber einmal am Tage geht es auf Tour. Wir waren im strömenden Regen unterwegs. Hoover und mich störte das nicht. Hauptsache wir konnten rennen. Mama fand die ersten Pilze. Schöne gelbe Pfifferlinge. Nun ist klar, wohin wir morgen Vormittag gehen. In unseren Steinpilzwald.

Tja, was kann man sonst noch so an einem trüben Tag machen?
Man legt sich gemütlich, klitschnass auf die Couch und trinkt ein kühles Bier und schaut fern.

Und dann wurde es in der Küche spannend. Löwenzahn, Brennnessel, Äpfel, Brombeeren, Möhren & Co.

Mama macht unsere Frühstücksportionen. Es wird Vorrat geschaffen, denn Mama fliegt ab Mitte September wieder zu einem zweibeinigen Rudel- Mitglied, ganz weit weg. Dahin wo richtiger Sommer ist. Und damit wir bei Papa zu Hause nichts vermissen, werden wir unser Futter so bekommen, als wäre Mama zu Hause.


Wir hoffen, bald wieder online zu sein. 
Das Wetter soll ab morgen wieder besser werden.
Liebe Grüße, Euer Mischka

Mittwoch, 27. Juli 2011

Colors of nature - Störche 2

Unsere Störche sind groß geworden - Sie haben es alle 4 geschafft !
Mitte  August treten sie schon ihre Reise in den Süden an. Noch haben sie ihr Nest nicht verlassen obwohl sie schon so groß wie die Eltern sind und sich  nur durch ihren kürzeren und grauen Schnabel von ihnen unterscheiden. Sie üben fleißig auf ihrem Nestrand für den weiten Flug.
Hier unsere Jungstörche, sie erwarten ihre Malzeit
Flugversuche auf dem Nestrand
Ein größenwahnsinniger Jungstorch? Alle anderen ducken sich

Jetzt ist Mama wieder da. Die Jungstörche erwarten ihr Futter
Die Storchenmama oder der Storchenpapa, würgt das gesammelte Futter aus dem langen Hals für die Babys hervor 
Und schon verlässt sie das Nest wieder um erneut Futter zu suchen.
Kurz darauf kam der zweite Storch mit Futter, um die nimmersatte Brut zu füttern. Ihre Futtersuche kann bis zu einer Stunde dauern. Sie lassen die Jungstörche jetzt allein im Nest. Die Nacht verbringen die Elternstörche in der Nähe des Nestes, auf einem Hausgiebel.



Freitag, 22. Juli 2011

Regen

Es regnet, es regnet den ganzen Tag... Schon 3 volle Tage!
Und es ist kalt - sagt Mama.

Wenn es weiter so viel regnet, werden wir bald innerorts so auf unserer  Dorfstrasse zu sehen sein:


Wo ist der Sommer geblieben? Ich liebe zwar  Wasser über alles, aber  nur zum trinken und zum baden. Wenn es von oben gießt, finde ich das voll daneben. 


Sonntag, 17. Juli 2011

Mein Paradies

Ich zeige Euch heute mein Paradies. Wir baden und toben immer an unserem kleinen ortsnamigen Spreearm. Auch viele Bewässerungsgräben durchqueren unsere weiten Wiesen. Wasser gibt es also genug. Gestern machten wir einen Spaziergang zur großen Spree.
Auf der Suche nach neuen sauberen Badestellen und großen Wiesen. Fernab vom Verkehr und Tourismus.
Die Spree verläuft vom Schwielochsee bis zum Neuendorfer See in großen Bögen.
Nicht überall kommt man an die Spree heran. Zu Fuss sind es bis zur neuen Stelle 3.5 km. Wär ich geflogen, Ihr wißt ja, dass ich das kann, sind es etwa 1 km.
Nun genug gequatscht. Jetzt kommen Bilder:
Yeah- Es geht los!

Wer uns nicht mehr auseinander halten kann, achtet auf Folgendes: 
Das Markenzeichen MISCKA ist ein Kringelschwanz und ein lustig winkendes Ohr.
Hoover  dunkler im Gesicht und sehr dünn.

Weite Wiesen- Huiiiiiii macht  rennen und spielen Spass!




Dann sind wir endlich am Wasser!
Wow-- So viel Platz zum springen!
Wie Ihr auf dem 3. Foto dieser Reihe seht, springt auch Hoover vom Ufer ins tiefe Wasser.
Ich fand an einem stillen Ort eine Schwanenfamilie. Ganz artig stand ich da und schaute. Kein Laut kam aus meinem Maul. Mama kam gucken, was es da interessantes zu sehen gibt....Hoover musste an die Leine. Das ist eine Krawalltüte.
Und dann machte sie ganz viele Fots von den Schwänen mit 6 Babys.
Auf der Collage von der wunderschönen Natur unsres Papardieses, könnt Ihr sie sehen:

Mittwoch, 13. Juli 2011

Die Ruheständler

Mama sagt, wir sind im Ruhestand.
Wie jetzt? Wir sind doch noch jung und keine Senioren?
Ein seltenes Bild, wir beide posieren in Ruhe nebeneinander für ein Foto.
Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch in Ruhe etwas genießen kann.
Zum Beispiel scanne ich sehr gern Uferzonen unserer Gewässer nach Fressbarem ab. Seerosen oder andere Pflanzen muss man auch mal kosten dürfen. Mama sagt, ich brauche viel Grünes.Manchmal finde ich auch einen Frosch. 
 Und wenn ich so richtig im Schnüffeln bin, dann macht es neben mir: PLATSCH! 
Und mein Knaller von Bruder zerstört meine Idylle.

Und so ein feines Stöckchen habe ich auch nicht allein. Egal, wie viele Stöckchen herumliegen. Hoover will meins.

Eine große Freude habe ich noch. Ich kann ganz alleine springen.

Hoover darf das noch nicht.

Nun glaubt ihr mir sicher, dass wir keine Ruheständler sind.
Davon sind wir noch meilenweit entfernt.