Sonntag, 22. April 2012

Hundebegegnung 2

Mischka trifft Bente
Schon eine ganze Weile - 2 Jahre vielleicht, kommuniziere ich mit
einer coolen Hündin. Sie heißt Bente und lebt in Ostfriesland. Am vergangenene Montag besuchte sie mich, und wir tobten über unsere Spreewaldwiesen.Sie ist groß, sie riecht gut und sieht toll aus!

                                                       Bente und Mischka


Ich glaube, wir wären ein gutes Team geworden, wenn  mein kleiner Bruder Gianni sich nicht überall eingemischt hätte. Ich mag es auch nicht, wenn man mich bedrängt. Bente fühlte sie dann nicht wohl. Ihre Rute signalisierte das. Mein Bruder musste also zweitweise an die Leine.

Mischka ist an seinem Gliederhalsband zu erkennen, Bente trägt ein schwarzes und Gianni ein rotes Halsband



Als Gianni uns nicht mehr stören konnte, zeigte ich Bente, wie weit man auf meinen Wiesen unbeschwert rennen kann. Wie ihr sehen könnte, benutzt Bente ihre Pfoten zur Kontaktaufnahme. Ich konnte in der kurzen Zeit nicht feststellen, ob sie dies tat, um mir ihre Symphatie zu bekunden und mit mir zu spielen, oder ob sie mich wegpföteln wollte.
Vielleicht bin ich ihr zu nah auf den Pelz gerückt? Ich habe so wenig Erfahrungen mit Mädchen.



Ich hoffe, ich kann Bente irgendwann wiedersehen und ihr sagen, wie toll ich sie finde.

Samstag, 21. April 2012

Hundebegegnungen 1

Vor einer Woche fuhr Mama für 3 Tage weg. Sie nahm nur Gianni mit. Ich war ziemlich sauer, aber sie tröstete mich damit, dass ich am Montag Besuch von einer flotten Hundedame erhalten werde. Also fügte ich mich und blieb mit Papa zu Hause.
Mama traf sich mit anderen Airedalefreunden, um ein großes Airedaletreffen mit etwa 40 Airedales im Herbst vorzubereiten. Gianni soll sich gut betragen haben. Das kann ich gar nicht glauben.
Und nun ein paar Fotos

Gianni hat ein rotes Halsband um
 Durchblicke:

Als Hahn im Korb zwischen zwei hübschen Mädels

   

Dienstag, 17. April 2012

Ein Päckchen aus Phoenix, Arizona

Was hatte ich heute für eine Aufregung!
Da kam ein Päckchen mit der Post. Mama sagte, das sei für mich, von ganz weit her.
Ich habe es gleich gerochen und konnte es gar nicht abwarten. Yeah- von Baby Rocket Dog und ihrem Bruder Hootie. Meiner allerliebsten schönen Freundin aus Übersee!
Seht selbst:


Ich konnte nicht in Ruhe auspacken. Gianni hechtete dazwischen und war der Meinung, das gehöre ihm.
Ich musste ihn ganz schön anknurren.

...und verzog mich in mein Körbchen, um meine Beute aus dem Papier zu reißen
 Da war noch ein kleines Papierpäckchen. Das packte sich Gianni ganz schnell und rannte damit  ins Wohnzimmer

 Ich rannte hinterher. Musste doch wissen, was Gianni da erbeutet hatte. Sofort fasste er nach meinem Spielzeug und ließ das kleine Päckchen fallen.
Immer das gleiche ermüdende Spiel mit den kleinen Geschwistern. Na gut, ich packte das andere Päckchen aus. Es enthielt einen kleinen lustigen weichen Würfel.
 Ihr Lieben!
ich bin ganz gerührt und weiß gar nicht, was ich sagen soll.
Vielen lieben Dank! Ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk?


Ich muss Mama mal nach Bunzlau schicken, denn ich weiß, das Baby Rocket Dogs Mum diese Keramik liebt, die meine Mama auch in ihrem Schrank hat.

Oder war das ein Wink mit dem Zaunpfahl, wieder regelmäßiger in meinem Blog zu schreiben?

Mittwoch, 14. März 2012

Er wächst und wächst

Gianni wird ein Riese, glaube ich. Er wächst und wächst.
Im Schnee entdeckte Mama vor 2 Wochen einen kleinen und daneben einen großen Pfotenabdruck.  
Sieht aus wie Vater und Sohn, dachte sie...Aber der kleine Abdruck war meiner.
Gianni wird am 23. März 5 Monate alt und wiegt schon jetzt das, was ich mit 10 Monaten auf die Waage brachte.
Ich genieße inzwischen die Zeit, die ich mal irgendwo ganz allein sein kann. Gianni ist praktisch ein Schatten von mir.
Er hört nur auf mich. Nicht auf Mama. Deshalb hat sie mit mir den Ab-und Rückruf mit der Hundepfeife trainiert. Ich kann das ja, aber manchmal habe ich noch getrödelt. Sie wollte, dass ich praktisch in der Luft eine Kehrtwendung mache. Und SOFORT zurückrase, mit Gianni im Schlepptau. Mit superleckeren kleinen Hundefutterdosen hat sie mich bestochen. Ich fliege nun zu ihr zurück, auch Gianni.

Inzwischen ist es Frühling geworden!

Kraniche im Flug


Am 6.März saß der Storch auf seinem Nest. Er ist 4 Wochen zu früh. Die Kraniche sind auch seit etwa 1 Woche ständig zu hören und zu sehen. 
Und hier ein paar Fotos von unserem Frühlingsspaziergang. Seht selbst, wie groß mein Bruder schon ist.











Heute hat ein sehr guter Freund von mir Geburtstag. Das Bambam ist  4 Jahre alt geworden.
Herzlichen Glückwunsch, mein Freund!
Ich werde auch bald  4 Jahre.

Sonntag, 19. Februar 2012

Wir

Ja, Ihr lest richtig. Gianni und ich werden zu einem WIR.
Er nervt zwar manchmal, aber er läßt mich auch in Ruhe, wenn ich das will. Soweit habe ich ihn schon erzogen. Aber meistens habe ich  Lust zum spielen.


Mit Gianni kann ich sogar zusammen schnüffeln. Er springt mir nicht in die Lefzen.



Inzwischen ist das Eis geschmolzen, der Schnee verschwunden. Es hat 2 Tage geregnet  und nun ist überall herrliche Pampe. Gianni mag sich nicht die Pfötchen nass und schmutzig machen. Ja, er muss noch viel lernen, denn so ein Bad in Pampe und Schlamm macht erst einen richtigen Spreewälder Airedale aus.

Montag, 13. Februar 2012

Mischka nicht mehr allein zu Haus

Am 2. Februar  fuhr Mama morgens zeitig weg, und abends brachte sie ein kleines Fellbündel mit.
Ich durfte das „Etwas“ auf Mamas Arm schon am Zaun begrüßen und sagte freudig erregt: „Endlich bist Du wieder da!“

Das kleine Fellbündel freute sich auch, weil es glaubte, ich sei seine Mama.
Wir bemerkten aber schnell unseren Irrtum.
Er war nicht Hoover und ich nicht seine Mama.
Ich habe eine neue Nervensäge zu erziehen. Manno ist das anstrengend. 2 Welpen in einem Jahr und ich weiß, dass ich den Job als Erzieher  gut gemacht habe. Und das alles für Null. Nicht mal mehr Futter habe ich bekommen.

Da habe ich geschmollt und ihn eine Weile ignoriert. Sollte das denn schon wieder losgehen? Ich den Herrn Lehrer spielen?
Aber auch der Kleine hat ein paar Tage gebraucht, um sich zu orientieren und zu sortieren. Und so dauerte unsere Warm-Up-Phase 1 Woche.
Nun ist es passiert. Wir haben zueinander gefunden und haben unseren Spass. So soll es sein.

Das ist nun Gianni, mein neuer Bruder. Das Foto entstand bei der Züchterin, als Mama Gianni abholte.
 Gianni war zu diesem Zeitpunkt schon 15 Wochen alt und wog 12,2 Kilo. Er hat riesengroße Pfoten. Hoffentlich wird er nicht größer als ich. 








Hier schreibt Mischka-Mama:
An alle unsere treuen Blogfreunde:
Zuerst einmal vielen Dank für Eure so zahlreiche Anteilnahme am schrecklichen Unfall von Hoover.
Es hat uns geholfen, dieses furchtbare Erlebnis zu verarbeiten.

Ich habe schon in den letzten Monaten wenige Post`s gestartet. Es lag an der Zeit, die ich dafür nicht zur Verfügung habe. Nach 8 Stunden Arbeit außer Haus, ist die Freizeit für den Blog begrenzt. Die meiste  Zeit verbrauche ich, um viele anderen Blogs zu besuchen und zu kommentieren. Es ist sehr schön , so viele Blogfreunde auf der ganzen Welt zu haben. Diese Kontakte sind mühsam aufgebaut worden. Aber ich kann sie nicht regelmässig besuchen.
Wer hier schreibt, um selber eine Vielzahl von Kommentaren abrechnen zu können, den muss ich enttäuschen. Ich kenne die Bloggerwelt und weiß, dass sie so funktioniert. Ich selber habe mich über viele Kommentare gefreut. Diese mussten aber auch immer zurückgegeben werden. Das kann ich nicht mehr, weil der Druck täglich in andere Blogs schauen zu müssen, zu groß ist.
Ich musste deshalb für mich die Entscheidung treffen, den Blog zu schließen, oder weiter zu machen. Meine Entscheidung  ist gefallen. Ich werde Mischkas Blog als echtes Tagebuch weiterführen, ohne regelmäßig in anderen Blogs zu posten. 
Und es gibt ein paar Kontakte, die es mir wert sind sie weiterhin zu pflegen.

Violett

Montag, 16. Januar 2012

HOOVER


Hoover, wo bist Du?
Mama sagt, Hoover sei verunglückt und kommt nicht mehr wieder.
Wir haben ihn begraben, oben auf dem höchsten Punkt über den Dächern unseres Dorfes.
Mama hat uns noch eins der von Hoover so geliebten Bällchen rausgesucht. Den habe ich mir dann noch einmal stibitzt.
Ich bin ein paar Runden damit durch unseren Garten gerannt, in der Hoffnung, Hoover würde davon animiert plötzlich aufspringen und mir wie gewohnt das Bällchen abjagen.
Doch meine Hoffnung erfüllte sich leider nicht. Ich bin deshalb zu Papa gelaufen und habe ihm das von mir so schön durchgekatschte Bällchen gegeben. Er legte es zu Hoover ins Grab.
Es sah dann wenigstens so aus, als habe der Kleine es gerade von mir erobert. Und ich glaube in dem Moment blitzten seine Augen noch einmal kurz freudig auf. Vielleicht war es aber auch der vielbeschworene Geistesfunke von unserem Hooverle, der in diesem Moment in die Unendlichkeit aufgestiegen ist. Wer weiß...?
.



Lieber Hoover, in meinen Träumen werde ich immer weiter mit Dir spielen und über unsere Wiesen rennen, bis wir uns eines Tages alle wiedersehen.

Hoover mit rotem Halsband und Mischka wenige Minuten vor dem Unglück

 

Dein Mischka