Samstag, 6. Februar 2010

Winterfreuden

....mit Mischkas Vierbeinerfreunden.
Ein herrlicher Wintertag mit viel Sonne. Die Temperaturen liegen über dem Gefrierpunkt, aber im Wald auf unserem Mühlberg liegt immer noch genug, um Rodeln zu gehen.
Die Kinder und Mischka hatten ihren Spass.
Mitten im Wald, dort wo der Schlitten nicht so richtig zu benutzen ist, rutschten die Beiden auf dem Hosenboden mit großem Hallo. Mischka beobachtete ganz genau... 

...und machte es ihnen nach.

Und schon geht es wieder nach oben!

Um dann durch den Wald zu rasen.


Sonntag, 31. Januar 2010

Winter und kein Ende

Mama, fegst Du schon wieder Schnee?
Ich will endlich mit Dir zur Wiese!
Und heute schien sogar den ganzen Tag die Sonne.
Leider ist unser Spreearm nicht fest zugefroren, so dass ich heute nicht Eishockey spielen konnte. Schade!
Donnerstag und Freitag taute es tagsüber und dann kam viel Schnee auf die Eisflächen. Mama sagt, das sei zu gefährlich. Ja, ich weiß das! Letztes Jahr, Anfang Januar  bin ich  ins Eis eingebrochen Und hätte mich Mama nicht gerettet, wäre ich jetzt nicht hier.
Wir waren spazieren und spielten viele lustige Spiele

Das Känguru Spiel


Such das Leckerli

"Bring!"  Dazu hatte ich aber überhaupt keine Lust. Ich wollte kauen.
Nein, ich will es Dir nicht geben...
´

Mittwoch, 27. Januar 2010

Klirrende Kälte

...hält uns fest im Griff. Als ich heute morgen aus dem Haus ging, zeigte das Thermometer noch -19 Grad an. Da verabschiedete sich erst mal die Gangschltung an meinem Fahrrad, mit dem ich pünktlich (ca 900 Meter) auf Arbeit erscheinen wollte.
Die Spaziergänge mit Mischka gestalten sich auch sehr schwierig, denn auf unseren Pfaden liegt noch hoher Schnee, verharscht und glatt. Es ist nicht einfach, Mischkas Temperament zu zügeln, damit er sich nicht verletzt. Auch ich muss aufpassen. Was nutzt meiner Flaschenbürste ein Frauchen, dass nicht mehr laufen kann?
Mischkka liebt Kälte mehr als einen heißen Sommer, aber nun  hebt er auch abwechselnd die Pfötchen.
Da muss ich mir wohl nochmal gründlich überlegen, ob das mit dem Auswandern nach Canada so eine gute Idee ist *lach*

Die Spree ist zugefroren. Ich freue mich auf das Wochenende, wenn das halbe Dorf auf dem Eise ist, dann traue ich mich auch und dann gibt es wieder herrliche Spaziergänge auf den Spreearmen.

Das Bild ist vom letzten Jahr aus dem Januar, als Mischka unbedingt Eishockey mitspielen und den Puck klauen wollte.

Sonntag, 24. Januar 2010

Fastnacht


Sorbische Fastnacht- ZAPUST

Der historisch älteste Bestandteil des Zapustes ist das Zampem. Seine Wurzeln sind vorchristliche Glaubensformen, Fruchtbarkeitszauber oder Abwehrzauber. Magisch-kultische Elemente wie Maskierung, Verkleidung, Lärmen, Rutenschlagen und Tanz weisen darauf hin, dass Dämonen und Gefahren abgewendet werden sollten. 
Die Zamperer waren früher mit Weiden- und Birkenruten ausgerüstet und berührten Erwachsene und Kinder mit dieser "Lebensrute", welche die im Frühjahr neu steigenden Lebenskräfte symbolisierte. Der Winter wurde ausgetrieben. Zu den ältesten Vermummungen gehören die doppelte Person, "der Tote trägt den Lebendigen", der Schimmelreiter und der Storch als Symbol des beginnenden Frühlings oder der Bär als Symbol des abziehenden Winters. Diese Zamperfiguren sollten ebenfalls die Kräfte der Natur beeinflussen.
Heute haben diese Symbole ihre Bedeutung verloren und sind kaum noch in den lustigen Heischegesellschaften zu finden. An deren Stelle treten moderne Kostüme oder Phantasiegestalten. Mit Musik und Lärm zampert man von Haus zu Haus und bekommt Eier, Speck und Geld.
Als Dankeschön wird die Hausfrau zu einem Tänzchen aufgefordert und dem Herrn ein "palenc", ein Schnäpschen angeboten.
Die eingezamperten Gaben werden meist eine Woche später beim "Eierkuchenball“ verzehrt. In der Regel ist das hier im Dorfgasthaus- Saal ein vergnügter Abend. Für alle „ bezamperten“ Familien mit freiem Eintritt einschließlich „Essen und Trinken satt“ .

So würde das  meine Mama erklären.

Ich sehe das ganz anders. Für mich zählt sowieso nur das JETZT. Und deshalb finde ich das schon sehr komisch, was da die Zweibeiner veranstalten.  Die ziehen von Haus zu Haus, behängen sich mit Lumpen und Fellen, ärgern artige Hunde und Katzen, trinken Unmengen von eklig stinkenden Getränken und reden dann so komisch, sind laut und unberechenbar. Und was machen sie vor den Häusern? Sie betteln.

Betteln darf man nicht, meint Mama. Aber die Zweibeiner machen das in einem großen Rudel. Die Hausbesitzer trauen sich bestimmt nicht "Nein" zu sagen, weil die Meute so groß ist. Ich werde das auch mal versuchen. Ich organisiere jetzt eine große Hundemeute.


Freitag, 22. Januar 2010

Endlich Sonne

...sagte Mama und zog mir mein Geschirr an. Prima, es geht zur Tobewiese! Sie brauchte nichts zu sagen. Ich wusste es gleich. Da es Dienstag leicht regnete und auch taute, ist das Laufen im immer noch üppigen Schnee beschwerlich. Ich liebe ja die Kälte, aber Mama meint, es wäre saukalt. Die Oberfläche des Schnees ist gefroren. Mal laufe ich auf dem Schnee, mal brechen meine Pfoten ein. Deshalb habe ich heute die ganze Zeit meine Krallen ausgefahren. Das sind meine Spikes, um nicht zu rutschen. Mama hat das hinterher beim Bildersichten bemerkt.

Am Ufer unserer Tobewiese fand ich überall Biberspuren im Schnee. Alles ist verbibert.


Das kann es doch aber nicht sein? Die vertreiben ja mich? Mama läßt mich hier bestimmt nicht mehr laufen. Hier muss ich doch erst mal für Ordnung sorgen. Sollen sie wissen, dass das hier mein Platz ist.


Und dann konnte ich noch rasen...

...bis die Sonne ins Wasser fiel.

Sonntag, 17. Januar 2010

Biberbaustelle

...Mischka als normaler Vertreter seiner Rasse kennt keine Rücksichtnahme. Wie jeder Hund ist er purer Egoist. Also machten wir uns zu einem kurzen Spaziergang auf, um nach den Bibern zu sehen. Der Weg ist beschwerlich. Immernoch stapfe ich durch Schnee, der unterhalb meines Knies endet. Und es hat munter angefangen zu schneien.

Die hier schon beschriebene Stelle, mit vielen Biberspuren, der tote Arm (die Bäume liegen drüber)ist zugefroren, trägt mich aber noch nicht.


Ein typischer Biberhafen. Oben das offene Wasser, vorn im Bild der Ausstieg ans Land

Eine neue Landungsstelle, ca. 50 Meter entfernt von den gefällten Bäumen:


Hier der Beginn, sich an mächtigen dicken Baumstämmen zu versuchen:


Der angenagte Baum aus der Entfernung:

Samstag, 16. Januar 2010

Auszeit

...für das Wochenende. Mama ist krank. Sie wird zwar mit mir gehen, aber nicht so weit und ohne Kamera.
Das ist langweilig. Am Wochende werde ich immer so verwöhnt. Und nun?
Schnee liegt noch sehr hoch im Wald und auf unseren Wiesen.
Mama will Montag wieder arbeiten gehen und meint, sie muss sich schonen. Und ich? Denkt hier keiner an mich?


Langeweile