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Sonntag, 17. April 2011

Der Meister und sein Schüler

Es wird Zeit, Hoover in die Geheimnisse des Airedale-Kampfsports einzuführen. Ich nutzte dafür das schöne Wetter, damit Mama nicht schimpfen muss, wenn ich das auf einer Schlammwiese mache. 
Hier unsere einzelnen Übungsfiguren der Lektion 1:  
Attacke als Überraschungseffekt 
....ein bisschen schneller Hoover. Du schläfst gleich ein!
Gefährlich knurren und den Gegner ausbremsen
Ein weiterer Fluchtversuch.  Hoover übt die Täuschungsfigur des "ich muss mal schnell kackern -  Stör mich nicht!"
Nein, so sieht die klassische Unterwerfungspose nicht aus.  Hoover muss noch viel lernen.
Aufstehen! Weiter! Hoover , wir sind hier nicht auf einem Spielplatz. Sei ein ernsthafter Schüler und mache keine Faxen.!
Dem Gegner Angst machen:  Hoover übt die Figur "Fliegende Untertasse" 
Verunsicherung des Gegners. Hier verharrt der Angegriffene in der Luft. Er darf nicht mit dem Rücken auf den Erdboden kommen.
Nein! Niemals den Gegner umarmen. Merk Dir das, Du Dumpfbacke! Du bist zu vertrauensseelig.
DAS ist Unterwerfung. Einen Zähneputzer kann ich gut gebrauchen!
Ich hoffe, Hoover hat seine 1. Lektion verstanden.

Samstag war Mama mit mir allein auf dem Hundeplatz. Sie war mit mir sehr zufrieden. Habe ich doch die ganze Zeit fast nur auf sie geachtet und nicht nur auf die anderen Hunde. Wir machten unseren Parcour, und den Unterordnungskreis mit Aufgaben in einem schnellen Tempo und fast fehlerfrei.
      Alle reden von Ostern- ob die meinen Geburtstag am Ostermontag vergessen? Das ist doch viel, viel wichtiger als Ostereier färben und Festessen für die Familie zu zubereiten. Ja, ich werde am 25.4. 3 Jahre alt.

Sonntag, 10. April 2011

Die Natur explodiert

Nun ist er endlich da, der Frügling!
Innerhalb weniger Tage wurde aus Grau und Braun ein frisches, zartes Grün. Der Frühling hat hier in der Region immer einiges aufzuholen. Und so hören wir die gewaltigen Explosionen der Knospen.
Ich schaue gespannt zu und Mama fotografiert mich durch  Magnolienblüten. 

Auch die Wildtiere spüren den Frühling. Jeden Tag treffen wir viele von ihnen. Samsatg früh stand ich ganz still auf meiner großen Wiese.
 Da waren sie wieder, die Rehe:
Und - NEIN,  ich habe sie nicht gejagt. Ich blieb sofort stehen, als Mama rief.
Auch die Kraniche waren da.
Und auf einer Restpfütze meines Wintersees vom Hochwasser, mitten auf dem Acker, tummeln sich Schwäne.


Silberreiher und sogar Möven,  finden sich an der großen Wasserlache ein.
Während ich ganz artig war und bin, wälzt sich mein Bruder im frischen Mist und rennt Saatkrähen hinterher. Er bleibt eine Dumpfbacke!

Freitag, 18. Februar 2011

Ein ganz normaler Spaziergang

Ich hatte Euch ja schon erzählt, dass Hoover in die Schule geht. Ich muss auch noch einmal lernen.
Mama meint, seit Hoover hier ist, habe ich einen Gehörschaden.
Da hat sie recht. Ich bin halt ein richtiger Terrier und wenn ich merke, Mamas Aufmerksamkeit ist bei Hoover, dann mache ich mein Ding. Ich komme, aber nicht gleich.
Auf unseren Spaziergängen haben wir keine Hundekontakte. Aber in der Schule sind ganz viele Hunde und es riecht überall so gut. Ich verstehe nicht, warum Mama mich nicht erst mal schnüffeln läßt. Ich bin ganz aufgeregt und hibbelig. Ich kann nicht sofort funktionieren. Dazu bin ich viel zu aufgeregt und hibbelig vor Freude. Sie sagt, dass muss ich lernen.
So, nun ein paar Bilder von unserem letzten großen, ganz normalen  Spaziergang.
 Hoover ist ein Clown. Er lernt das nie! Ein Leckerli bekommt man in das Maul gesteckt. Und der Pups springt los und nimmt gleich Mamas ganze Hand. Das macht man ganz galant und vorsichtig. Seht mal, ich so groß wie Mama!
 





















Ein doppelköpfiger Airedale      
Das Spielen und Toben macht inzwischen mit Hoover Spass. Er ist schnell geworden und wir können uns die Bälle abjagen.

So sportlich und stolz wie ich, kann er aber noch nicht aussehen!


Sonntag, 23. Januar 2011

Eiszeit

Gestern noch stand auf den Wiesen Wasser. Heute sieht alles ganz anders aus. Auf den Wegen knackt und knirscht es unter den Pfoten und ich kann nicht schnell laufen, weil ich wegrutsche.

Beim Wasser trinken bleibt die Zunge kleben… aber dann machte es knack und ich stand im Wasser. Wie ein Eisbrecher musste ich mich zum Leckerli vorankämpfen.
Hoover schaute sich alles aus sicherer Entfernung von Mamas Seite aus an. Das wird ein richtiges Muttersöhnchen. Er sollte sich mehr an mir orientieren, dann wird er auch ein richtiger Airedale.


Und dann sah ich ES:
Wer bist Du?
Hey, komm da raus!
Na los, Du Angsthase! 
Wo bist Du? Versteck Dich nicht, ich finde Dich!
Und dann gab es Samstag noch folgendes: Mama ist mit Hoover weggefahren! Unerhört! Stellt Euch das mal vor. Ohne mich!
Mama sagte, sie sucht für Hoover und mich einen guten Hundeplatz. Hoover muss in die Schule gehen und ich auch mal wieder richtig trainieren. Dort wo ich schon mit Mama war, will sie nicht wieder hin.
Sie erzählte, dass es ihr dort gut gefallen hat. Viele Hunde und Zweibeiner trafen sich zu einem Spaziergang. Hunde aller Altersgruppen und Rassen waren dort vertreten. Dieser Mix gefällt ihr.
Hoover war der Streber. Durfte sogar ohne Leine laufen, weil er immer bei Mama blieb und auch hörte, wenn sie rief. Ich habe in diesem Alter überhaupt nicht gehört, ja ich habe sogar vergessen dass ich ein Frauchen habe, wenn ich andere Hunde sah. Hoffentlich erkennt Mama an, dass ich Hoover so gut erzogen habe. Aber er wird eh ein Muttersöhnchen werden. Der bleibt immer an ihrem Rockzipfel. Sagte ich das oben nicht schon einmal?

Oh, der Große, helle da- Mama hat sich den Namen gemerkt- Attila könnte  meine Kragenweite sein!


Dienstag, 16. November 2010

Überholen ohne Einzuholen

Ich hatte Euch ja versprochen, dass es noch weitere Bilder von unserem Sonntagsspaziergang gibt.
Hoover ist für mich Alltag geworden. Ich glaube ich bin hier der einzigste Erzieher. Wenn ich ihn nicht ab und zu mal auf den Boden zurückholen würde, dann hätte er schon die Haus- Herrschaft übernommen.
Er wird von Tag zu Tag frecher und probiert seine kleinen ekligen, Minizähnchen an mir aus. Fressen kann er schon so schnell wie ich. Er ist halt ein Staubsauger und saugt alles ein.
Und dann denkt doch dieser Pups von einem Hund tatsächlich, dass er schneller rennen kann als ich:
Dieser irre Blick!
Und seine Ohren....nein, dass ist kein Airedale!
Die Hinterbeine sind schneller, als die Vorderbeine...Hilfe, was hat man mir da als Bruder geschenkt!
Aber jetzt nehme ich Anlauf....
An Hoovers Schwänzchen  merke ich, dass ihn sein Größenwahn verlässt...
Und Hopp!
Ganz klein macht sich da der größenwahnsinnige Staubsauger...
Haha, wachse erst mal ein bisschen, dann können wir uns wieder messen...
Mama sagt, ich sei weiterhin ein ganz lieber Bruder.
 Ach, wenn er doch bald schon groß ist, damit es deftiger zur Sache beim Toben gehen kann!



Sonntag, 14. November 2010

Ich bin ein Held

...sagt Mama.
Wir hatten heute wunderschönes Wetter und es war 18 Grad warm. Und wir hatten einen wunderschönen Spaziergang. Mama fuhr heute wegen Hoover mit dem Auto zu einer anderen  Wiese. Hoovi kann noch nicht soweit laufen, sagte sie.
Eine herrliche Wiese, voll von Reihern und Rehen. Trotzdem durfte ich ohne Leine laufen. Mama wollte wohl wieder einen Test machen.

Und plötzlich lief  im Gegenlicht etwas an mir vorbei. Ich musste erstmal lossprinten, um zu sehen was das sei. Dann sah ich es und hörte Mamas Ruf. Da setzte ich mich wie immer ganz artig hin und wartete bis Mama an meiner Seite war, um mich anzuleinen. Aber sie leinte mich nicht an, statt dessen knuddelte sie mich durch und gab mir ganz viele Leckerli. Eine ganze Hand voll. Und sie hörte gar nicht mehr auf, mich zu loben.
Hier bin ich schon beim Hinsetzen.
Ich hatte auch mit Hoover sehr viel Spass, aber die Bilder zeige ich Euch später.
Hier noch ein Bild von uns beiden. Hoover ist sehr albern. Er grinst und schielt. Mama wollte doch bestimmt ein schönes Foto aufnehmen.
Und hier noch ein Bild von meinem Brüderchen. Die kleine Nervensäge dreht jeden Tag mehr auf.