Posts mit dem Label Zweibeinergedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zweibeinergedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 13. Februar 2012

Mischka nicht mehr allein zu Haus

Am 2. Februar  fuhr Mama morgens zeitig weg, und abends brachte sie ein kleines Fellbündel mit.
Ich durfte das „Etwas“ auf Mamas Arm schon am Zaun begrüßen und sagte freudig erregt: „Endlich bist Du wieder da!“

Das kleine Fellbündel freute sich auch, weil es glaubte, ich sei seine Mama.
Wir bemerkten aber schnell unseren Irrtum.
Er war nicht Hoover und ich nicht seine Mama.
Ich habe eine neue Nervensäge zu erziehen. Manno ist das anstrengend. 2 Welpen in einem Jahr und ich weiß, dass ich den Job als Erzieher  gut gemacht habe. Und das alles für Null. Nicht mal mehr Futter habe ich bekommen.

Da habe ich geschmollt und ihn eine Weile ignoriert. Sollte das denn schon wieder losgehen? Ich den Herrn Lehrer spielen?
Aber auch der Kleine hat ein paar Tage gebraucht, um sich zu orientieren und zu sortieren. Und so dauerte unsere Warm-Up-Phase 1 Woche.
Nun ist es passiert. Wir haben zueinander gefunden und haben unseren Spass. So soll es sein.

Das ist nun Gianni, mein neuer Bruder. Das Foto entstand bei der Züchterin, als Mama Gianni abholte.
 Gianni war zu diesem Zeitpunkt schon 15 Wochen alt und wog 12,2 Kilo. Er hat riesengroße Pfoten. Hoffentlich wird er nicht größer als ich. 








Hier schreibt Mischka-Mama:
An alle unsere treuen Blogfreunde:
Zuerst einmal vielen Dank für Eure so zahlreiche Anteilnahme am schrecklichen Unfall von Hoover.
Es hat uns geholfen, dieses furchtbare Erlebnis zu verarbeiten.

Ich habe schon in den letzten Monaten wenige Post`s gestartet. Es lag an der Zeit, die ich dafür nicht zur Verfügung habe. Nach 8 Stunden Arbeit außer Haus, ist die Freizeit für den Blog begrenzt. Die meiste  Zeit verbrauche ich, um viele anderen Blogs zu besuchen und zu kommentieren. Es ist sehr schön , so viele Blogfreunde auf der ganzen Welt zu haben. Diese Kontakte sind mühsam aufgebaut worden. Aber ich kann sie nicht regelmässig besuchen.
Wer hier schreibt, um selber eine Vielzahl von Kommentaren abrechnen zu können, den muss ich enttäuschen. Ich kenne die Bloggerwelt und weiß, dass sie so funktioniert. Ich selber habe mich über viele Kommentare gefreut. Diese mussten aber auch immer zurückgegeben werden. Das kann ich nicht mehr, weil der Druck täglich in andere Blogs schauen zu müssen, zu groß ist.
Ich musste deshalb für mich die Entscheidung treffen, den Blog zu schließen, oder weiter zu machen. Meine Entscheidung  ist gefallen. Ich werde Mischkas Blog als echtes Tagebuch weiterführen, ohne regelmäßig in anderen Blogs zu posten. 
Und es gibt ein paar Kontakte, die es mir wert sind sie weiterhin zu pflegen.

Violett

Mittwoch, 2. Juni 2010

Der hundertjährige Kalender

...sagt nichts zu Hunden. Aber Hunde und Wetter hängen für mich sehr eng zusammen.
Der Winter war durch eine hohe und langanhaltende Schneedecke schön für Mischka. Wir hatten alle unseren Spass. Aber sehnsüchtig erwartete ich die wärmere Jahreszeit mit längeren Tagen. Nun, die längeren Tage haben wir bereits, es ist jedoch kalt und nass. Mischka ist das sicher egal, er liebt es kühl.
Ich kann mich nicht daran erinnern, wann wir im Mai durchgängig solch kaltes Wetter hatten. Ich friere und trage meine Wintergarderobe.
Aussichten auf besseres Wetter gibt es noch nicht.
Da habe ich heute mal in einem kleinen Büchlein nachgeschlagen.
Der hundertjährige Kalender.
Und was sagte der?
Wir leben 2010 im Sonnenjahr, das am 21 März beginnt und am 20. März des Folgejahres endet.
MÄRZ: Vom 21. an fällt Regen und Schnee bis zum 23.3. An diesem Tag ist Frost, danach schön bis zum 31.3. Anschleißend trüb mit Regen.
APRIL: Er fängt sehr schön an bis zum 5. dann regnet es, es gibt Hagel und dann Frost. Später veränderlich und sehr unstet bis zum Monatsende.
MAI: Am ersten Tag sehr kühl. Ab dem 2.-22.5. schön warm, gelegentlich Gewitter. (Anmerkung: Das wäre sehr schön gewesen) Der 23. ist trüb und verregnet. Vom 29. bis Monatsende Reif und Kälte.
JUNI: Anfänglich Reif und raue Luft. Der Reif hält an bis zum 7., dann schön warm bis zum 11. Juni. Da wird es windig, regnerisch. Am 13. wieder Reif und Kälte. Daraufhin warm und sehr heiß. Am Monatsende veränderliches Wetter
JULI: Der Juli ist anfangs sehr kühl. Das dauert bis zum 9. Am 11. heißes Wetter, es hält an bis zum Monatsende. Die Nächte sind kühl. 
AUGUST: Er beginnt mit warmen Wetter. Bald aber wechselhaft, bis zum 10. Von da an bis zum 29. schönes warmes Wetter, dann bis zum Monatsende ungestüm.
SEPTEMBER: Zunächst bis zum 9. ungestümes Wetter mit Regen. Dann wird es schön bis zum 14. Drei Regentage folgen drei schönen Tagen. Am 20. regnet es bis zum 25.. Danach wieder schön bis zum Monatsende.
OKTOBER: Schönes Wetter bis zum 7. dann trüb. Der 13.,14. und 15. sind schöne Tage. Am 16. beginnt es zu reifen, das dauert bis zum 27. Am 18.,24.,25.,26. sogar Frost. Vom 27. bis zum Monatsende trüb und neblig.
NOVEMBER: Fängt mit schönem Wetter an, das bis zum 6. fortbesteht. Dann beginnt es zu regnen. Vom 10. bis zum 16. schneit es.
DEZEMBER: Bis zum 9. trüb mit Nebel und Schnee. Dann trocken bis zum 12. Es folgen frostige Tage bis zum 27. Dann regnet es. 


Nun kann ich mich also darauf einrichten, dass ich weiterhin mit einer nassen, verdreckten Schleppleine in der Hand und Regenklamotten, meinem lustigen unbedarften Mischka einen schönen Sommer bereite.

Seit der deutsche Wettermacher im Knast sitzt, ist nichts mehr los mit dem Wetter!

Samstag, 17. April 2010

Was machen die Störche?


Am 26. März kehrten unsere Dorfstörche aus dem Süden zurück. Sie inspizierten die vielen feuchten Wiesen und ihr Nest. Dann waren sie verschwunden.
Störche im Flug
Nach 2 Tagen  kam  der  Storch zurück und besetzte das Nest. Allein. Fleißig begann er zu richten, zu putzen und zu schichten. Am 13. April flog Frau Störchin  wieder ein und begutachtete das Nest. Offensichtlich hatte Ihr Mann gute Arbeit geleistet, denn auch sie ließ sich darin nieder.
Dieses Verhaltensmuster beobachte ich nun schon über einige Jahre: Gemeinsames "Ankommen", Frau Störchin sagt wieder "Tschüß" und bleibt 2 Wochen unsichtbar, während Papa Storch fleißig am Nest baut. Etwa 10 Tage später sind sie wieder vereint.
Ich kann mir vorstellen, dass es ähnlich wie in Menschenfamilien bei den Störchen zugeht. Frau Storch kommt und sagt: "In diesem Haus sollen unsere Kinder aufwachsen? Nee, da habe ich mir doch was ganz anderes vorgestellt. Ich komme bald wieder vorbei, um zu sehen wann ich mich ins gemachte Nest setzen kann."
Der Storch war fleißig und nun sind sie fleißig bei ihren Liebespielen.

Die Natur, hier immer etwas verspätet, erwacht. Die Tuplen im Garten blühen noch nicht, aber sie recken schon sehr vorwitzig ihre Köpfe in die Sonne um sich zu wärmen.
Gestern Nacht gab es noch einmal Bodenfrost. Heute ist der Himmel unheimlich klar und blau. Es wird warm.

Eine Informaion in den heutigen Nachrichten läßt mich an einen  verspäteten Aprilscherz denken: Durch den Ausbruch des isländischen Eyjafjalla- Vulkans und dem lahmgelegten Flugverkehr in ganz Europa, fehlen die schützenden Kondenzstreifen am Himmel. Deshalb knallt die Sonne ungehindert auf die Erde , wie nachts die kalte Luft.
Es ist aber ungewöhnlich dunkelblau da oben im Himmel.

Ich bedauere alle, die auf irgendwelchen Flugplätzen im Transitraum festsitzen, weil der Flugverkehr eingestellt wurde. So etwas ähnliches habe ich auch schon einmal wegen eisigen Temperaturen und Stürmen in Salt Lake City erlebt. Aber ich war kein Transitreisender mehr, konnte mich frei bewegen und die Nacht in einem Hotelzimmer  verbringen.

Montag, 29. März 2010

Blog-Jubiläum


Beinahe hätte ich es verpasst!
Der Tag an dem Mischkas Blog veröffentlicht wurde, war der 26. März 2009.
Ich wollte schon immer gern eine Homepage für meine Hunde basteln, aber ich hatte keine Ahnung, wie ich das bewerkstelligen kann. Auch nicht, wie man so etwas praktisch macht.
Im Februar 2009 nahm ich das Projekt Homepage in Angriff, mit dem Ziel, sie zu Mischkas 1. Geburtstag ins Netz zu stellen.
Tagelange Recherchen in den Weiten des www, halfen mir einen Anbieter zu finden, der sicher ist und mir keine Werbung aufzwingt. Und ich wollte eine einfache Webadresse, ohne komplizierte Endungen wie sie oftmals die kostenlosen Anbieter haben.
Schon damals stolperte ich über den Blog von Bogart . Aber dazu später.
Und dann ging es los. So schwer war es gar nicht. Aber schon wurde mir bewusst, dass eine Homepage nicht geeignet war, ein (fast) tägliches Tagebuch aufzunehmen, in dem man schnell bestimmte Dinge wiederfinden kann.
Die Homepage ging also online und ich beschäftigte mich mit dem Bloggen als Tagebuchersatz. Da einige meiner virtuellen Freunde aus einem Hundeforum schon eine Weile bloggten, dachte ich etwas überheblich: Das will ich können! Das kann ich auch!
Steffi, Sandra und Heike mögen mir verzeihen, dass ich solche Gedanken hatte. *lol*
An dieser Stelle möchte ich den Dreien sagen, dass sie mir sehr, sehr geholfen haben, als Mischkas Vorgänger, ein Deutscher Schäferhund mit 6 Jahren starb. Sie haben mir mit Tipps und Rat zur Seite gestanden als er so sehr krank war und letztendlich genau die passende Rasse für mich gefunden, die ich jetzt so sehr liebe. Ihr seid tolle Freunde!
Auf der Suche nach Bloganbietern setzte ich letztendlich den Vorschlag von Steffi in die Tat um, Google-Blogger zu werden.
Wieder wühlte ich in den Weiten des Internet nach Hunde- und/oder Airedaleblogs.
Mein allererster Airedale-Blog, den ich genau betrachtete und der mich sehr inspirierte, war Bogart Handsome Devil. Auch heute schaue ich noch regelmäßig vorbei und bin mit seinem Leben vertraut. Über Bogarts Blog, lernte ich weitere nichtdeutschen Airedale- Blogs kennen. Durch das „Follow me“ hat Mischka inzwischen weltweit Hundefreunde gefunden *lol* Alle die, mit denen wir regelmäßig in Kontakt stehen, findet man auf unserer rechten Seitenleiste.
Viele weitere lese ich in ebenso regelmäßigen Abständen.
Von Anfang an dabei sind unsere deutschen Hundefreunde: Krüsi und Rexi im Chaotenteam“, Byibo, Peggy und Kalle in „Titel, Themen, Tibet-Terrier“ , „Das Bambam“, Dobby und Lynn in „English-Toy-Terrier
Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich bei allen bedanken, die hier lesen und ab und zu einen Pfotenabdruck hinterlassen.
Ich freue mich immer sehr und hoffe, es werden noch viel mehr regelmäßige Leser dazu kommen. Auch wenn ich jetzt schon Probleme habe, alle Blogs zu besuchen, denn diese Kontakte müssen ja gepflegt werden. *lol*
Da gibt es schon Momente, da freue ich mich auf die Rente, denn dann habe ich Zeit, den ganzen Tag zu bloggen *lol*
Auf ein neues erfolgreiches Mischka Blogger-Jahr !



Sonntag, 20. September 2009

Es gibt Pilze


...nicht viele, dazu ist es hier zu trocken. Aber wir wurden für eine Malzeit fündig.
Mischka hatte seine Freude, denn Waldspaziergänge haben wir bisher vermieden. Wir bevorzugten große Wiesen mit "Wasseranschluss".
Für Pilzanfänger: Nein, obrige abgebildete Pilze sind nicht zum Verzehr bestimmt *gg*.


Mischka ist im wahrsten Sinne durch das Unterholz gehechtet. Als Pilzsuchhund eignet er sich leider nicht. Die besten Pilze hat er zertrampelt.

Die Zeit rennt mir gegenwärtig durch die Finger wie Sand. Ich werde mit meinen Vorhaben und Herbstvorbereitungen einfach nicht fertig. Dabei bin ich in 2 Wochen für 18 Tage auf und davon. Komme ich wieder aus warmen Gefielden, kann hier schon Winter sein.
Ich muss auch im Garten noch einiges machen, Frischfleisch bestellen, eintüten, Gemüseportionen einfrieren. Ja! Ich lasse meinen Mischka schweren Herzens hier zurück, bei seinem Papa. Ich darf gar nicht daran denken, wie er mir fehlen wird.
Aber die Strapazen wären für ihn zu groß. Ich werde in dieser Zeit einer alten einsamen Tante ein paar schöne Tage bereiten.

Eine echte Flaschenbürste:


Mischka ist seit 3 Wochen ohne Flohschutz, seit 8 Wochen ohne Dermatitis (Allergie)
Seine Haut sieht super aus.

Sonntag, 13. September 2009

Airedales an die Macht

erfrischende Partei- Alternative zur Bundestagswahl:

Flaschenbürsten an die Macht
die Armeen aus Hundeplätzchen
die Panzer aus Leberwurst
Kriege werden aufgefressen
einfacher Plan
hündisch genial

Es gibt kein Gut, es gibt kein Böse
es gibt kein Schwarz, es gibt kein Weiß
es gibt nur Spielen
statt zu unterdrücken
gibt's Freilauf auf Lebenszeit
immer für 'ne Überraschung gut

Gebt den Flaschenbürsten das Kommando
sie berechnen nicht, was sie tun
die Welt gehört in Hundepfoten
dem Trübsinn ein Ende
wir werden in Grund und Boden gspielt
Flaschenbürsten an die Macht

Sie sind die wahren Anarchisten
lieben das Chaos, räumen ab
kennen keine Rechte, keine Pflichten
ungebeugte Kraft, massenhaft
ungestümer Stolz!

Gebt den Flaschenbürsten das Kommando....

nach Herbert Grönemeyer "Kinder an die Macht"

Mischka als Kanzlerkandidat rechts im oberen Bild. Das Bild zeigt übrigens ein typisches Airedalespiel. Ohne Verletzungen, auch wenn es nicht so aussieht *grins*

Mittwoch, 9. September 2009

Vergessen, Entsorgt...Nostalgie?

...sehr praktisch als kleine "Hütte" für Gartenutensilien genutzt. Das Dach eines Trabants.
Links im Vordergrund eine alte Milchkanne.
Noch sieht man ihn hier fahren. Selbst aufgewachen mit dieser "Rennpappe", wie man liebevoll sagte, denke ich schon beim unverkennbaren Motorengeräusch an meine Kindheit und Jugend.Und die war sehr schön.
Heute gibt es hier keinen Eintrag über die Flaschenbürste Mischka!

Zweibeinergedanken!

Die Musik dieser Zeit höre ich immr noch gern und ich nenne aus dieser Zeit nur Rolling Stones, Led Zeppelin und Deep Purple. Richtig hart musste es zur Sache gehen.
Ziemlich spät erst war ich bereit zu akzeptieren, dass es auch deutschsprachige Musik gibt. Schlager blieben bis jetzt out. In den 80-iger Jahren hörte ich gern den sogenannten DDR-Rock. Die Gruppe Silly und ihre spektakuläre LP "Mont Klamott"
(1983) hat mich dazu bekehrt.
Auf dem Mont Klamott bin ich mit meinen Kindern gern spazieren gegangen. Ein herrlicher Park mitten in Berlin.
Die Sprache des Songtextes, kritische und lyrisch, das Erfassen der ungesagten Worte zwischen den Zeilen, das war damals etwas völlig neues für mich.

Leider gibt es zu diesem Song keine Code zum einbetten.
Gefunden habe ich Mont Klamott aus dem Jahre 2005 von Toni Krahl (City). Die Gruppe City ist vor allem durch den Titel "Am Fenster" bekannt.
Naja, auch Toni Krahl ist älter geworden. Als ich noch zur Musik von City tanzte, waren wir alle noch viel jünger...*lach*
City und Silly waren in den 80er Jahren Kult im Osten.

Mont Klamott mit Toni Krahl



Ein schönes Lied von Tamara Danz, der Frontfrau von SILLY möchte ich hier einstellen. Sie und einer der bedeutendsten Liedermacher der DDR Gerhard Gundermann singen "Bye, bye my love".
Beide starben mit 43 Jahren. Tamara 1996 und "Gundi" 1998.


Samstag, 5. September 2009

Herbstwochenende


Ein leerer einsamer Liegestuhl an einer Kahnanlegestelle im Unterspreewald
Als Symbol des sterbenden Sommers?

Heute wollte ich mal nicht die übliche Spaziergangtour mit Mischka machen. Also ab ins Auto und in die 15 km entfernt liegende Hochburg des Unterspreewaldes gefahren.
Gut, dass wir immer zwischendurch ins Auto flüchten konnten. Die Sonne haben wir auf unseren Ausflug nicht gesehen. Schade. Wollte eine richtige Fototour machen. Daraus wurde nun nichts.

Mischka bewacht ein Weinfass in einem großen Biergarten. Die Spreewaldkähne werden langsam für den Winter eingemottet...


Die Aufnahme entstand gegen 16.00 Uhr. Die dicken Regenwolken machten heute den ganzen Tag düster.Das Wetter verregnete auch den Biergartenumsatz, obwohl sehr viele Touristen unterwegs waren. Zu Fuß, per Pedes und auf dem Wasser.

Verfall oder Erhalt?
So genau kann man es nicht bestimmen. Das Haus wird noch bewohnt und hatte für mich einen nostalgischen Reiz

Dienstag, 16. Juni 2009



Eine schwarzrote Rose wird von mir täglich umkreist und fungiert zur Zeit als Fotomodell.

Ups, da ist `ne Woche so einfach um, ein Wochenende und schon wieder fast ne halbe Arbeitswoche vergangen und ich habe keinen Post zustande gebracht.
In der Woche gibt es auch wenig zu berichten. Sehr früher Arbeitsbeginn, bei dem ich oft nur funktioniere. Das Gehirn schläft noch 2 Stunden länger. Seit ich gelesen habe, dass es Menschen gibt (die sogenannten Nachteulen) bei denen das so ist, kann ich mit dieser "Behinderung" leben. Ich bin also morgens nicht so belastbar bei Entscheidungen, Stress und sehr schwerfällig im Denken. Aber man kann sich seine Arbeit leider selten aussuchen.
Mischka macht mir ein bisschen Sorgen. Er muß von irgendeinem Insektchen schmerzhaft gestochen worden sein und zusätzlich hatte sich eine größere Fliege in seinem Wuschelbart verfangen. Die brummte und kam nicht raus aus dem Fell. Und Mischka wurde bald irre. Nun reagiert er auf Fliegengebrumm mit hektischer Abwehr. Es sieht aus, als kämpfe er mit Geistern. Er beißt sich ins Fell, läßt sich dann nicht anfassen. Vorgestern, als wir baden waren, begann er wieder rumzuzappeln. Ein leichter Flußgeruch haftete an ihm und Fliegen, Mücken umkreisten ihn. Er hat etwas falsch verknüpft und ich muss schnellstens erkennen was es ist, um dagegen vorzugehen.
Ich habe am Wochenende die Balken und den Dachkasten für unseren Küchenerweiterungsbau gestrichen, viel im Garten gewerkelt. Die Fenster sind bestellt, bald wird die Wand zur Küche fallen.

Samstag, 6. Juni 2009

Fotomania


Es ist zu schade, dass man nicht immer eine startbereite Cam bei sich hat. Sie liegt ja nie weit von mir entfernt und die Kleine ist immer im Rucksack/Tasche, aber viele einmalige Situationen lösen sich bei einer einzigen Bewegung auf.
Das kann der Storch oder der Rote Milan im Tiefflug über das Grundstück sein, genauso gut wie die Tiefflieger der Bundeswehr, die ungeachtet des Biosphärenreservates, lärmend und donnernd Mensch und Tier erschrecken. Den Piloten kann man im Cockpit sehen. Also könnte ich ihn auch mit dem Tele identifizieren, wenn…Ja, wenn.

Ich habe gestern im Vorgarten Flieder weit runter geschnitten, damit man wieder aus dem Fenster auf die Dorfbrücke und den ortsnamigen Spreearm blicken kann. Den Verschnitt habe ich erst heute weggeräumt. Und Mischka hat jedes Mal einen Ast aufgenommen und hinter mir hergetragen, hinauf auf den Weinberg bis ganz nach hinten an den Waldrand. Auch das wäre ein Foto wert gewesen. Dann habe ich neuen Salat für ihn gepflanzt. Er sah dabei zu. Als ich 3 Stunden später an dem Beet vorbeiging, hatte er alles schon wieder ausgebuddelt. Frische Erde animiert. Das hätte ich wissen müssen und das Türchen zum oberen Garten schließen.
Unser Storchenpaar brütet noch an seinem Nachwuchs. Es müsste in den nächsten Tagen soweit sein. Ich habe schon das Haus ausgesucht aus dessen Dachfenster ich das Storchennest und sein Innenleben fotografieren werde. Leider ist das Fenster nur etwa in gleicher Höhe wie das Nest. Verrückt wie ich bin, werde ich möglicherweise den Aufgang des Schornsteinfegers nutzen und ganz hoch auf das Dach klettern. *gg*Zeitlich geht das nur nachmittags, da ich einen bestimmten Sonnenstand brauche. Wir werden es uns gemütlich machen, die Eigentümerin des Hauses und ich mit Kuchen und Wein, sowie Fotoapparaten. Das Ergebnis wird man dann hier sicher sehen.

Es regnet seit einer halben Stunde. Nichts mit Grillen. Die Arbeit an unserem Küchenanbau (Sitz und Essenecke wie im Wintergarten) wurde nun abgebrochen. Und ich wollte doch morgen das Holz mit Lasur streichen….


Ein Mäusebussard

Montag, 1. Juni 2009




Achja, Faulheit lass nach!
Pfingsten ist vorbei. Und da das Wetter doch eher nur bescheiden war, konnte man gestern und heute so richtig austrudeln.
Aber erstmal kommt in ca. einer Stunde noch ein Kurzbesuch. Ich muss mich wohl aufraffen, meine Hundeklamotten abzulegen, um mich etwas gastfreundlicher anzuziehen.
Gestern war ich mit zwei großen Cameras unterwegs und habe Testfotos gemacht. Für mich steht nun doch ein Systemwechsel meiner Fotoausrüstung fest.Es gab zwar keine gravierende Unterschiede im Schärfe, Farbbereich und Tiefenschärfe, aber die Auslöseschnelligkeit ist brilliant. Also sparen, sparen.....
Mischka fing schon heute vormittag an zu drängeln. "Los komm, Mama! Ich will laufen und Spass haben!" Ich habe meinen inneren Schweinhund nur halb bekämpfen können. Wir sind mit dem Auto gefahren. Auf gut Glück. Ich suche schon seit Jahren eine gute Bademöglichkeit für Hund und mich in einen der Seen hier. Überall stehen Badeverbotschilder für Hunde. Dagegen habe ich nun absolut nichts,aber es muss doch irgendwo auch eine ideale Möglichkeit geben, nach der Arbeit schnell mit Mischka gemeinsam schwimmen zu gehen. Und wir haben sie gefunden, diese Stelle!
Sauberer Sand, und flach. Ideal zum spielen.

Sonntag, 31. Mai 2009



Samstag, 30.Mai
Kein Sonnenschein, aber Gott sei Dank auch kein Regen! Erst spätabends wurde es nass.
Die Enkelkinder und Mischka hatten den ganzen Tag ihre Freude beim lautstarken Toben durch den Garten. Eine geplante Kahnfahrt durch unsere Wiesenlandschaft war, wie das bekannte Lied sagt: "... lustig, eine Kahnfahrt, die ist schön...".und unsere war auch noch laut. *gg* Mischka ließen wir zu Hause, denn zusammen mit den Enkeln an Bord, wäre das wohl eine ziemlich verwackelte Sache geworden.

Dienstag, 26. Mai 2009


Das war er nun, mein letzter Kurz-Urlaubstag! Bis zum richtigen Urlaub vergeht noch viel Zeit. Das ist nämlich erst Anfang Oktober.
Ich merke aber auch, wie nötig diese paar wenigen Tage waren. Ich habe mir keinerlei zeitlichen Druck gemacht, auch kein Hausputz veranstaltet, sondern versucht, nur das zu machen, was mir Spass macht.
Ich komme gerade aus "Mischkas Futterküche". Habe heute morgen vor unserem Biohofladen meine Futtertonnen abgestellt. Denn heute ist Kälber- Schlachttag.
Einen Großteil habe ich gerade geschnitten, eingetütet und nun friert es vor sich hin. Morgen mache ich mich an die Pansentonne.

Der angekündigte superheiße und schwüle Tag kippte schon gegen 14.00 Uhr in ein Gewitter mit richtigen Regen. Endlich! Mischka saß neben uns auf der Terrasse. Unbeeindruckt von den Einschlägen.
Jetzt, gegen Abend scheint schon wieder die Sonne. Es ist etwas abgekühlt.
Unterwegs war ich mit Mischka Mittag. Bei diesen Temperaturen natürlich baden. Er liebt seinen Wasserdummy. Heute sprang er von einer Kahnanlegestelle ins Wasser und wollte auch genauso wieder raus. Nach mehreren Versuchen schaffte er es. Er brachte mir den Dummy für ein erneutes Spiel.

Mischka habe ich heute dabei erwischt, wie er einen Fleischknochen einbuddelte. Nun habe ich auch das Rätsel gelöst, wo der stinkende, sandige Knochen vorige Woche herkam. Er betreibt also Vorratshaltung.

Mischkas typische Schlafhaltung.

Sonntag, 24. Mai 2009



Die Schwalben fliegen niedrig. Soll ich nun den Garten wässern, oder nicht? Hier in der Märkischen Sandbüchse kommt selten was runter. Gewitter oder richtiger Regen "hängt" sich meistens am Spreebogen oder am Schwielochsee auf.
Samstag verbrachte ich viel Zeit auf dem Hundeplatz. Ablage unter Ablenkung, Fuß laufen durch Menschengruppierungen und immer Bestätigung mit Spielzeug anstatt Leckerli. Mischka war gut. So lange hatte er noch nie in der Ablage gelegen und ich so weit von ihm entfernt...Ich tue mich immer noch schwer mit dem Bestätigungsspiel. Nach unserer Übungseinheit sah ich anderen Hundehaltern zu, die nächste Woche ihre Begleithundeprüfung haben.
Unschlüssig bin ich immer noch, ob ich mit meiner Flaschenbürste Schutzhundeausbildung mache. Mischka hätte das Potential dazu und offensichtlich auch Spass. Bei einem kleinen Test wurde er am Samstag "angehetzt".
Die Frage aber, was in Mischkas Kopf z.B. durch Beißtraining passiert, muss ich noch für mich klären.
Der Sonntag lief schön ruhig mit einem ausgiebigen, langen Frühstück an. Heiß war es in der Sonne und die knallt erbarmungslos auf unsere Terrasse und die dahinterliegende Wiese. Was lag also näher, als mit Mischka baden zu fahren. Heute also nochmal an die große Spree, die ja Himmelfahrt bevölkert war. Die Zelte und lallenden Herren am Ufer sind verschwunden. Dafür nicht wenig Bootsverkehr. Das erste Boot, ein Paddelboot, sah Mischka wohl als Beute vom erhöhten Wiesenufer an. Er wollte durchstarten. Und Motorboote wurden gnadenlos verbellt. Die Wellen, die ans Ufer schlugen und das Schilf rascheln ließen, machten Mischka neugierig. Er ging die Wasserbewegung fangen. Im Wasser mit leichten Wellengang und Strömung, fühlte er sich wieder pudelwohl. Er schwamm bis zum gegenüberliegenden Ufer. Wennschon Dennschon. Andere Leute haben einen portogiesischen, ich einen Spreewälder Wasserhund.

Sonntag, 3. Mai 2009

Doppelkopf

3. Mai 2009
Was war das doch für ein wunderschönes Wochenende. Ein Vorgeschmack auf den Sommer? Auf jeden Fall brachte der zusätzliche freie Tag und der Sonnenschein etwas Urlaubsfeeling rüber.
Die herrlichen Naturgeräusche auf dem Lande fand ich allerdings in den letzten zwei Nächten nicht so prickelnd, denn sie störten mich am schlafen. So wird aus der lieblichen Nachtigal ein gröhlender Vogel, das Konzert der Frösche zu unzumutbaren Lärm.
Am Samstag waren wir wieder auf dem Hundeplatz und Mischka lief besser als ich dachte. Er dödelt zurzeit ein bisschen, zeigt mir manchmal einen Vogel und in seinen Augen steht das Wort "Warum?"
Anschließend waren wir zu Besuch bei Bekannten. Mischka schwamm nun erstmals in einem großen bewegten Fluss. Er sah nicht anders aus, als die wilden Nutrias, die es hier gibt. Ruhig und gelassen zeigte er, dass er ein guter Schwimmer ist. Er benahm sich als Gast in einem Garten auch ausgesprochen nett. Kam nicht auf die Idee, Pflanzen auszubuddeln oder ständig an den Gastgebern hochzuspringen.
Donnerstag(30.4.) war Mischka auch mit uns unterwegs. Familiengeburtstag in Berlin auf einem kleinen Betonhof mitten in der City. Bevor es in das Gewühle vor allem junger Menschen ging, machten wir die Leibnitz und Bismarkstrasse unsicher. Wir laufen durch den dicksten Verkehr. Beim ersten Mal reagierte er noch irritiert auf Feuerwehr und Polizeisirenen. Dieses mal interessierte ihn das nicht. Auch keine Fahrräder, die an ihm vorbeischossen. Zurück auf der Party, lag er zu meinen Füßen und schaute der regen Betriebsamkeit zu. Die Lautstärke der Musik störte ihn nicht. Als dann zu vorgerückter Stunde eine türkische Bauchtanz- Einlage kam, verschwand er unter dem Tisch.